Rettbox-Air stellt Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge sicher

Es ist ja so, dass die Feuerwehrfahrzeuge die meiste Zeit ihres „Lebens“ stehen. Umso wichtiger ist es da, dass wenn sie gebraucht werden, man sich 100%-ig auf sie verlassen kann. Da spielt die Batterie ebenso eine große Rolle, wie die Druckluftbremsanlage der LKWs. Ist zu wenig Luft in der Druckluftanlage, sind die Bremsen fest, d.h., sollte auch die Batterie noch einen Mangel aufweisen, so könnte das Fahrzeug nicht einmal angeschleppt, bzw. angeschoben werden. 
Auch auf die Batterie kommt eine große Bedeutung zu, denn auf den Fahrzeugen befinden sich Gerätschaften, die permanent geladen werden, wie z.B. Handlampen oder Handsprechfunkgeräte. 
Deshalb ist es wichtig, dass die Fahrzeuge im Ruhezustand sowohl mit einer Batterieerhaltung ausgestattet, sowie mit einer externen Druckluftquelle versorgt werden. 
Durch die Beschaffung des neuen LF16/12 im letzten Jahr, wurde in dieses Fahrzeug eine sog. Rettbox-Air eingebaut. Diese am Heck des Fahrzeuges befindliche Ladesteckdose kombiniert in einem einzigen Stecker die Versorgung des Fahrzeuges mit Luft und mit Strom, so dass jederzeit optimale Startbedingungen vorliegen und die Fahrzeuge jederzeit einsatzbereit sind.

 
(der Rettbox-Air-Anschluss über dem Nummernschild)

Der Clou an dieser Rettbox-Air ist, dass sich der Maschinist (der Fahrer) nicht um ein Abkoppeln des Steckers kümmern muss. So bald die Zündung eingeschalten wird, koppelt sich der Stecker selbst aus und das Fahrzeug kann aus der Halle fahren.


Der Stecker des Rettbox-Air-Systems. In der Mitte ist die Druckluftleitung, drum herum die Stromversorgung. Unten das Gegenstück, die Dose am Heck des Fahrzeugs.

Da wir mit dieser Rettbox-Air gute Erfahrungen gemacht hatten, wurde im Laufe des Jahres auch in das 15 Jahre alte Tanklöschfahrzeug diese Rettbox-Air nachgerüstet, so dass auch bei diesem Fahrzeug nun optimale Voraussetzungen gegeben sind.

Robert Landwehr, Kommandant