Übung des Katastrophenschutzes: Kolonnenfahrt

Am Abend des 26. Oktober fand eine Übung des Katastrophenschutzes statt. Im Landkreis Forchheim wurden für Landkreisübergreifende Hilfseinsätze sog. Hileleistungskontingente gebildet. Der 3. Zug besteht dabei aus den Fahrzeugen Neunkirchen 11/1, 40/1 und Dormitz 47/1. Da zu den Einsatzgebieten in Kolonnenfahrt ausgerückt wird, wurde diese Übung angesetzt. Bei den Feuerwehren, die im Gegensatz zum THW sehr selten zu solchen weit entfernten Einsätzen ausrücken, ist eine solche Ausbilung bisher nicht vorgesehen.

Unter Mitwirkung des THW Forchheim trafen sich insgesamt 10 Fahrzeuge aus dem ganzen Landkreis, etwa, die Hälfte des gesamten Kontingents. Im Kolonnenverkehr ging es durch Forchheim, nach Ebermannstadt, über den Eschlipper Berg nach Buttenheim und dann auf der Autobahn zurück.

Ziel war es, die Richtlinien im Kolonnenverkehr einzustudieren. Das dies nicht so einfach ist, zeigte sich sehr anschaulich allen Teilnehmern. Bei verschiedenen Halten, Aus- und Einfahrten auf der Autobahn, Fahrten auf Landstraßen und durch Ortschaften musste auf die verschiedensten Situationen eingegangen werden.

Diese sehr gelungene Übung werde man im Frühjahr mit einer größeren Tour und mit mehr Fahrern wiederholen. Außerdem will man dann mit dem gesamten Kontingent "ausrücken".