Leistungsprüfung 2012

Neunzehn Teilnehmerinnen und Teilnehmer, aufgeteilt in drei Gruppen, stellten sich im Jahr 2012 der Leistungsprüfung "Die Gruppe im Löscheinsatz". Dabei galt es nach gründlicher Ausbildung in den vergangenen Wochen unter den Augen der Prüfer KBM Burkhardt und KBM Windisch, sowie Zeitnehmer Kommandant Landwehr, eine saubere Prüfung abzulegen. Die Prüfung, welche aus drei Teilen besteht, zielt dabei darauf ab, die Leistung der Gruppe zu bewerten und Leistung besteht aus den Faktoren Arbeit und Zeit. Die Arbeit der Feuerwehr muss zwar schnell, aber auch geordnet und fehlerfrei ablaufen.

Von daher hatten die Prüflinge den Aufbau einer Löscheinheit von der Verkehrsabsicherung angefangen, über die Wasserentnahme aus einem Unterflurhydranten, bis hin zum Umspritzen von drei mit Wasser gefüllten Eimern innerhalb von nur 190 Sekunden zu erledigen. Dabei galt es natürlich auch, sämtliche vom Gruppenführer erteilten Befehle sauber zu wiederholen und materialschonend zu arbeiten.

Vor dieser eigentlichen Übung gab es aber noch den ersten Teil der Prüfung zu absolvieren. Zum einen mussten entsprechende Knoten und Stiche in einer gewissen Zeit fehlerfrei angelegt werden. Außerdem mussten, je nachdem welche Stufe der Leistungsprüfung der Prüfling ablegt, Zusatzaufgaben bewältigt werden. So gibt es bei der Leistungsprüfung insgesamt sechst Stufen die im Abstand von zwei Jahren abgelegt werden können. Die ersten drei Stufen werden mit Bronze, Silber und Gold betitelt, die Stufen vier bis sechs mit Blaugold, Grüngold und der Höchststufe Rotgold. Als Zusatzaufgaben fungierten dann bei der Stufe Gold Fachwissen aus der Gerätekunde, bei Blaugold gab es Fragen zur ersten Hilfe, bei Grüngold war Gefahrgutwissen gefragt und bei der Stufe Rotgold musste ein allgemeiner Fragenkatalog ausgefüllt werden.

Der dritte und letzte Teil der Prüfung bestand dann aus dem Kuppeln einer Saugleitung. Diese dient im Ernstfall der Entnahme von Wasser aus einem Bach oder Weiher. Auch diese Aufgabe musste innerhalb einer Höchstzeit erreicht werden. diesmal waren es nur 100 Sekunden um vier Saugschläuche zu einem funktionierenden Saugrüssel zusammenzukuppeln und mit entsprechenden Sicherheitsleinen zu versehen und zu sichern.

Unter den strengen Augen der Prüfer, des Kommandanten und des Vorstandes konnten alle drei Gruppen diese Aufgaben mit Bravour lösen und haben ihr entsprechendes Leistungsabzeichen geschafft. Besonders erfreulich war die Tatsache, das zwei Gruppen die Stufe Bronze ablegen konnte, d.h. der Nachwuchs ist da und die Zukunft der Feuerwehr gesichert.

Im einzelnen stellten sich der Prüfung:

Bronze: Christian Kawala, Arne Runkel, Kevin Schunk, Bernd Klopfer, David Heinrich, Silvio Braun, Julius Lenk, Franz Schmitt und Fabio Lattanzio
Silber: Markus Heid, Andreas Krantz, Jonas Maderer und Robi Schrenk
Gold: Johannes Buttler, Markus Hermann und Florian Regenfus
Blaugold: Sabrina Stirnweiß
Rotgold: Jochen Cervik und Katrin Woiki

Ein Dank geht auch an alle Ausbilder, die während der Übungsphase den Prüflingen das notwendige Wissen beibrachten.