28.09.2004
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Fränkischer Tag, 28. September 2004

Jetzt liegen optimale Voraussetzungen vor

Feuerwehr Neunkirchen freut sich über 300 000 Euro teures Löschfahrzeug – Großer Ehrungsreigen

NEUNKIRCHEN AM BRAND. Einen prächtigen Anblick boten trotz regnerischen Herbstwetters die zahlreich angetretenen Feuerwehren mit ihren Fahnenträgern im Kirchenhof von St. Michael, die unter den Klängen der Jugend- und Trachtenkapelle der Weihe des neuen Einsatzfahrzeugs vom Typ LF16/12 durch die beiden Pfarrer Peter Brandl, Axel Bertholdt und Diakon Daniel Schuster beiwohnten. Dabei hoben die Geistlichen die große Verantwortung der Gemeinde für die Sicherheit ihrer Bürger hervor, die diese in großem Maß nachkommen würde, wie jetzt auch durch den Kauf des neuen, knapp 300 000 € teuren Löschfahrzeuges bewiesen wurde. 
In Neunkirchen stünde eine optimale Ausrüstung zur Verfügung. Nachdem im Anschluss die Feuerwehren mit ihrem neuen Einsatzfahrzeug voran und der Musikkapelle zum Zehntplatz gezogen waren, übergab die Zweite Bürgermeisterin Sigrid Hector den Fahrzeugschlüssel an Feuerwehrkommandant Robert Landwehr, der sich noch einmal beim Bürgermeister und seinen Marktgemeinderäten für den Erwerb dieses neuen Löschfahrzeuges bedankte. Beim anschließenden Festabend im historischen Zehntspeicher unterstrich die Vize-Bürgermeisterin die Tatsache, dass der Markt der Sicherheit seiner Bürger höchste Priorität einräumen würde, was die Anschaffung eines solchermaßen teuren Fahrzeuges eindringlich unterstreichen würde. Landrat Glauber hob hervor, dass der ehrenamtliche Feuerwehrdienst nicht hoch genug bewertet werden könne. Immer mehr High-Tech und immer mehr Gefahrenstoffe hätten die Art der Einsätze verschoben und auch gefährlicher gemacht. 

Kommandant Landwehr ging auf das neue Fahrzeug ein, das nahezu stolze 300 000 € teuer und mit noch so hochmoderner Ausrüstung versehen wertlos erscheinen würde, wenn nicht eine bestens ausgebildete Mannschaft vorhanden wäre, die es perfekt bedienen könnte. 

Unter dem Motto „Ehre wem Ehre gebührt“ konnte anschließend Landrat Glauber zusammen mit Kreisbrandrat Polster und Kommandant Landwehr den ehemaligen Kommandanten Günther Rehm für 40 Jahre aktiven Dienst mit dem Feuerwehrehrenzeichen in Gold und Jugendwart Roland Braun mit dem Ehrenkreuz in Silber auszeichnen. Anhaltender Beifall brandete auf, als Josef Zatocil, Willi Klaußner, Fritz Herzing und der Erste Bürgermeister Wilhelm Schmitt zu Ehrenmitgliedern ernannt wurden. 

Im weiteren Verlauf des Abends wurden noch Steffen Hahn, Michael Lamprecht, Daniel Ritter und Christian Stirnweiß zum Feuerwehrmann ernannt, Ralph Birnfels und Holger Kotouc zum Oberfeuerwehrmann und Antje Landwehr-Kotulla und Katrin Woiki zu Oberfeuerwehrfrauen sowie Stefan Mehl zum Löschmeister und Thomas Heinlein Oberlöschmeister befördert. 

Zum Abschluss des Ehrungsreigens trat noch Jochen Cervik die Nachfolge von Franz Erber als Leiter des Atemschutzes an, zu seinem Stellvertreter wurde Stefan Mehl ernannt. 

Auch am Sonntag stand das herausgeputzte neue Löschfahrzeug mit seinen 285 PS, der neun Personen fassenden Kabine und dem 1600 l-Wassertank im Mittelpunkt des Interesses der Besucher beim Tag der Feuerwehr am Zehntplatz. Da konnten sich die Gäste über die Ausrüstung der verschiedenen Einsatzfahrzeuge informieren, mit der Drehleiter der Patenfeuerwehr aus Uttenreuth in luftige Höhen entschwinden oder ihre Kleinen zu Rundfahrten mit Blaulicht abgeben. Fr (auch Fotos)


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