Wohnungsbrand, Eggenweiherstraße, Neunkirchen
Einsatzdatum: Montag, 30. Juni 2008
Alarmzeit: 9.57 Uhr
Einsatzort: Neunkirchen, Eggenweiherstraße
 
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Schadensereignis: Wohnungsbrand
Anwesende Feuerwehren: Neunkirchen (LF16/12, MZF)
Dormitz (LF8)
Hetzles (LF8)
Uttenreuth (MZF, DLK23/12)
Ebermannstadt (MZF, Wärmebildkamera)
Einsatzdauer: 5 Stunden
Einsatzbeschreibung: Am Vormittag des 30. Juni ereignete sich in der Eggenweiherstraße in Neunkirchen a. Brand ein Zimmerbrand, der die ganze Wohnung im ersten Stock eines Dreifamilienwohnhauses in Mitleidenschaft zog. Verletzt wurde zum Glück niemand, da zum Zeitpunkt des Brandausbruches die Familie nicht zu Hause war. Leider kam der Hund der Familie durch die giftigen Rauchgase ums Leben.
Beim Eintreffen an der Einsatzstelle, die Flammen schlugen bereits aus einem Fenster im ersten Stock, war zunächst unklar, ob sich noch Personen in der Wohnung befinden. Deshalb wurde zuallererst ein Innenangriff mit mehreren Trupps unter schweren Atemschutz vorgenommen und die Wohnung nach Personen durchsucht. Dies gestaltete sich aufgrund der totalen Verqualmung mit schwarzem Brandrauch und der Größe der Wohnung als sehr schwierig. Ein Lüfter, der den Brandrauch aus der Wohnung drückte, kam zum Einsatz. Personen wurden Gott sei Dank nicht gefunden. So konzentrierten sich die Trupps auf die Brandbekämpfung.
Während der Brandbekämpfung mit Innenangriff war von außen zu sehen, das im Bereich des Daches der Qualm an immer mehr Stellen austritt. Es wurde angenommen, das sich der Zimmerbrand auf den Dachstuhl ausgedehnt hatte. Deshalb wurde die Feuerwehr Uttenreuth mit einer Drehleiter nachalarmiert. Ebenso kam die Feuerwehr Ebermannstadt mit der Wärmebildkamera zum Einsatzort.
Der Brand konnte dann schnell unter Kontrolle gebracht werden, die Dachhaut wurde geöffnet und der Dachstuhl in dem Bereich abgelöscht. Nach ca. 1 Stunde wurde Feuer aus gemeldet. Die unterstützenden Wehren aus den Nachbarorten konnten gegen 11.30 Uhr wieder nach Hause geschickt werden. Die Feuerwehr Neunkirchen blieb noch einige Stunden als Brandwache vor Ort.
Zur Ermittlung der Brandursache wurde die Kripo Bamberg hinzugezogen, die unmittelbar im Anschluss an die Löscharbeiten ihre Arbeit aufnahm. Nach Freigabe der Einsatzstelle wurde dann nochmals der Hauptbrandherd nach Glutnester abgesucht und kleine Stellen nachgelöscht.
Die komplette Wohnung wurde ein Raub der Flammen. Beißender heißer Rauch beschädigte die komplette Einrichtung. Der Brand, welcher im Kinderzimmer ausgebrochen war, beschränkte sich zwar nur auf dieses Zimmer und den Gang davor, jedoch wurde die ganze Wohnung unbewohnbar. Durch den schonenden Umgang mit Löschwasser konnten die beiden darunter liegenden Wohnungen bewohnbar bleiben.
Zu Erwähnen bleibt die aus unserer Sicht hervorragende Zusammenarbeit mit den anwesenden Feuerwehren und Führungskräften, sowie das Zusammenspiel mit Polizei und Rettungsdienst.
Fotos: