Wohnhausbrand
Einsatzdatum: Mittwoch, 28. November 2012
Alarmzeit: 16.58 Uhr
Einsatzort: Neunkirchen, Weiherstr.

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Schadensereignis: Wohnhausbrand
eingesetzte Kräfte: FFW Neunkirchen
FFW Dormitz
FFW Hetzles
FFW Uttenreuth
Einsatzdauer: 5 Stunden
Bericht: Kurz vor 17 Uhr wurde die FFW Neunkirchen zu einem Zimmerbrand in einem Einfamilienhaus in die Weiherstraße alarmiert. Aufgrund des Alarmplan rückte auch die Feuerwehr Dormitz mit an. Gerade als die Feuerwehr eintraf gab es eine Durchzündung und sofort schlugen die Flammen aus einem Fenster im ersten Stock. Erste Erkundungen ergaben das es sich um ein leerstehendes Haus handelt. Dennoch konnte nicht ausgeschlossen werden, ob sich noch Personen im Haus befinden. Von zwei Seiten aus wurde mit mehreren Atemschutztrupps ein Innenangriff vorgenommen, sowie von außen mit einem Rohr das Feuer bekämpft. Sehr schwer hatten es die Trupps in das obere Stockwerk vorzudringen, denn im gesammten Erdgeschoß befanden sich Unmengen an alten Möbeln und Gerümpel, so das ein Durchkommen nur schwer möglich war. Hinzu kommt noch, dass dadurch auch immer wieder, aufgrund der Schlauchkupplungen, der Schlauch hängen blieb und ein Weiterkommen erschwerte.

Der Brand war in dem Zimmer ausgebrochen, in dem es auch die Durchzündung gab. Gleich danaben befand sich ein Treppenaufgang ins Dachgeschoß so dass auch diesen in Mitleidenschaft gezogen wurde. Da die Brandausdehnung anfangs schwer einzuschätzen war, wurde noch die Feuerwehr Hetzeles mit Atemschutzgeräteträgern, sowie die Feuerwehr Uttenreuth wegen der Drehleiter alarmiert, mussten jedoch nicht mehr eingesetzt werden. Die Atemschutztrupps aus Neunkirchen und Dormitz konnten den Brand dann doch recht schnell unter Kontrolle bringen.

Nach etwas über einer Stunde konnten daher die ersten Wehren und der Rettungsdienst die Einsatzstelle wieder verlassen. Verletzt wurde zum Glück niemand. Die FFW Neunkirchen blieb jedoch noch länger vor Ort da es immer wieder Glutnester zum Ablöschen gab. Durch einen Mitarbeiter der Firma Eon wurde das Haus Stromfrei geschalten, da geschmolzene Stromleitungen und der geschmolzene Sicherungskasten eine Gefahr darstellten.

Die genaue Brandursache ermittelt nun die Kriminalpolizei die am Abend noch die Ermittlungen vor Ort aufgenommen hat. Da bekannt wurde, dass sich Jugendliche illegal des Öfteren in dem Gebäude aufgehalten haben, liegt die Vermutung nahe, das diese etwas mit dem Brand zu tun haben könnten. Dies herauszufinden ist nun aber Aufgabe der Kripo.

An dieser Stelle noch ein Dank ans nahegelegene Gasthaus "zur Seku", die uns kostenlos Verplegung zur Verfügung gestellt haben.

Fotos: