23.10.2000
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Verkehrsunfall bei Honings am 27.05.2000
Einsatz Nr.: 29/2000
Einsatzdatum: 27. Mai 2000
Alarmzeit: 16.55 Uhr
Einsatzort: ST2243 Neukirchen-Effeltrich, bei Honings
Schadensereignis: Unfall mit Straßenfahrzeugen
Anwesende Feuerwehren: Neunkirchen (MZF, 2xTLF 16/25, LF 8)
Hetzles (LF8/6)
Einsatzdauer: 2 Stunden
Einsatzbeschreibung: Ein BMW kam in einer Linkskurve ins Bankett und die Fahrerin verlor die Kontrolle über das Fahrzeug. Sie schleuderte nach links in ein Gerstenfeld. Dort überschlug sich das Fahrzeug und kam erst nach 200m an einer Gartenmauer kopfüber zum stehen. Durch den Aufprall auf die Gartenmauer wurde das Dach des Fahrzeuges eingedrückt. Die Personen konnten jedoch von Ersthelfern vor unserem Eintreffen befreit werden. Glück hatte der Besitzer des Gartens, an dem das Fahrzeug zum stehen kam. Er befand sich gerade direkt hiter der Hecke, als das Fahrzeug diese fast durchbrochen hätte.
Zusammen mit dem Abschleppdienst wurde das Auto aus dem Acker geborgen.  Ebenso wurde die gesamte Verkehrsregelung von der Feuerwehr durchgeführt.
Fotos:

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Verkehrsunfall Richtung Großenbuch am 14.07.2000
Einsatz Nr.: 60/2000
Einsatzdatum: 14. Juli 2000
Alarmzeit: 16.45 Uhr
Einsatzort: FO 28 Neukirchen-Großenbuch
Schadensereignis: Unfall mit Straßenfahrzeugen
Anwesende Feuerwehren: Neunkirchen (MZF, TLF 16/25, LF 8)
Großenbuch (TSA)
Einsatzdauer: 2 Stunden
Einsatzbeschreibung: Zwischen Neunkirchen am Brand und Großenbuch hatte sich ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Eine Person wurde eingeklemmt und musste befreit werden. Schon bei der Anfahrt wurden die Nachteile des Bürgerfestes deutlich; die Anfahrt gestaltete sich schwierig und langwierig, da der gesamt Ortskern umfahren werden mußte. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle landete dann gleichzeitig der Rettungshubschrauber aus Nürnberg. Dieser konnte jedoch bald wieder starten, da die Verletzungen nicht lebensbedrohend waren. Was war passiert: ein Golf war aus Richtung Großenbuch kommend auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern gekommen und rutschte rückwärts auf die Gegenfahrbahn, wo er mit einem Polo aus Neunkirchen zusammenstieß. Die Fahrerin des Golfs wurde dabei eingeklemmt und wurde mittels Rettungsschere- und Spreizer befreit. Danach wurde das auslaufende Öl- und Benzin abgebunden und die Straße gereinigt. Zur Unterstützung der Verkehrsabsicherung wurde die FFW Großenbuch hinzugezogen. Der Einsatz dauerte zwei Stunden.
Fotos:

VU_14_07_00_1.jpg (22875 Byte)VU_14_07_00_2.jpg (19009 Byte)VU_14_07_00_3.jpg (24079 Byte)

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Verkehrsunfall bei Neunkirchen am 07.10.2000
Einsatz Nr.: 99/2000
Einsatzdatum: 7. Oktober 2000
Alarmzeit: 15.59 Uhr
Einsatzort: ST 2243 Neunkirchen-Dormitz
Schadensereignis: Unfall mit Straßenfahrzeugen
Anwesende Feuerwehren: Neunkirchen (MZF, TLF 16/25, LF 8)
Dormitz (LF8/6)
Weiher (53/1)
Uttenreuth (11/1, 42/1)
Einsatzdauer: 3 Stunden
Einsatzbeschreibung:

Besonders gefordert wurde die Feuerwehr Neunkirchen am Samstag den 7. Oktober. Für 16 Uhr war eine Großübung im Reiterhof Erleinhof angesetzt. Doch es kam anders. Eine Minute vor 16 Uhr wurden wir von einem Autofahrer aus Dormitz auf einen Unfall in Richtung Dormitz angesprochen. Ein Fahrzeug fuhr sofort los, um die Lage zu erkunden, da noch kein Alarm gewesen war. An der Einsatzstelle war bereits der Rettungsdienst anwesend. Es stellte sich heraus, dass nach einem schweren Zusammenstoß zweier PKW's ein Fahrer eingeklemmt war. In der Zwischenzeit gingen schon die Sirenen und die restlichen Fahrzeuge rückten zur Einsatzstelle aus. Es wurde sofort damit begonnen, den eingeklemmten Fahrer aus seinem Mercedes, der neben die Straße in der Graben geschleudert wurde, zu befreien. Der Fahrer des Mazda und die Beifahrerin des Mercedes konnten ohne unsere Hilfe befreit werden. Außerdem wurde begonnen, den Verkehr umzuleiten.

Nur wenige Minuten nach dem ersten Alarm, erreichte uns ein zweiter Alarm, der 100. in diesem Jahr. Im Streitbaumweg drang Qualm aus dem Keller. Also wurde schnell ein Fahrzeug mit Atemschutzbesatzung in den Streitbaumweg geschickt. Da die anfallenden Aufgaben von uns nicht alleine erledigt werden konnten, mußten die Feuerwehren aus Dormitz, Kleinsendelbach und Hetzles zur Hilfe gerufen werden. Ein Atemschutztrupp drang in den Heizungskeller des Wohnhauses vor, wo ein Schwelbrand in der Wärmepumpe war. Nach einer Stunde war dieser Einsatz beendet und man konnte wieder die Mannschaft bei dem Verkehrsunfall unterstützen.

Dort kam es zu allem Überfluß auch noch zu einem Defekt in der über 20 Jahre alten Rettungsschere, so dass die Feuerwehr Uttenreuth nachalarmiert werden mußte. Nachdem die Personen mit Rettungshubschrauber und Krankenwagen in die Krankenhäuser gebracht wurden, begann die Arbeit der polizeilichen Ermittler, die versuchten den Unfallhergang genau zu erforschen. Erst danach konnte begonnen werden, die Einsatzstelle zu säubern. Drei Stunden nach Alarm konnten wir dann wieder ins Feuerwehrhaus einrücken und damit beginnen, die Einsatzbereitschaft wieder herzustellen. Alle drei Verletzten stammen aus Neunkirchen am Brand.

Aber aus der Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft wurde nichts, denn schon fünf Minuten später wurde der nächste Einsatz gemeldet. Diesmal brannte in Kleinsendelbach eine Telefonzelle. Dieser Einsatz war Gott sei Dank dann schnell vorbei und man konnte wieder heimfahren. Die Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft, das Reinigen der Geräte und Fahrzeuge, sowie das Reparieren der Rettungsschere dauerte noch bis 21 Uhr, dann war auch für uns endlich Feierabend.

PS: Seit mehreren Jahren versuchen wir (KBM-Bezirk 3/1), aber auch andere Bezirke, bereits im Alarmplan eine zweite Wehr mit Rettungsscheren aufzunehmen, so dass bei einem Ausfall immer ein Ersatzgerät vorhanden ist. Leider stoßen wir im Landkreis Forchheim bei den(dem) Verantwortlichen auf erheblichen Widerstand. Logische Gründe konnte man uns nicht nennen (wahrscheinlich, weil es keine gibt). Stattdessen ernteten wir vom KBR unkameradschaftliche und inkompetente Gegenargumente. Wir hoffen dennoch, dass diese Taktik, die in anderen Landkreises seit Jahren schon praktiziert wird, bald umgesetzt wird. Vielleicht hilft uns dieser Unfall, um der Sache mehr Nachdruck zu verleihen. Auch andere KBI-Bezirke wollen sich dafür nun mit einsetzen.

Fotos:

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Der in Graben liegende Mercedes. Hier wurde der Fahrer eingeklemmt.

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Nochmal der Mercedes von vorne. Das Dach wurde von der Feuerwehr aufgeschnitten, um den schwerverletzten Fahrer schonender Retten zu können.

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Der Mazda. Die Beifahrerseite wurde komplett eingedrückt. Hätte auf der Beifahrerseite jemand gesessen, hätte er keine Überlebenschance gehabt.

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