Das 1967 eingeweihte Feuerwehrhaus bestand damals nur aus Fahrzeughallen und Schlauchturm. Erst später, 1976, wurde ein großräumiger Gebäudetrakt angebaut, in dem Küche, Büro, 2 Schulungsräume und eine Hausmeisterwohnung Platz fanden.

Die damals weise Voraussicht, das Feuerwehrhaus in dieser Größe zu bauen, beschert der Gemeinde heute noch ein stattliches Gerätehaus mit 6 Fahrzeughallen. Beton- und Flachbauten haben allerdings Ihre Schattenseiten. So befindet sich das Feuerwehrhaus zur Straßenseite hin zwar in einem optisch ansehnlichen Zustand, die Substanz hat aber jedoch sehr stark gelitten. Das Platzangebot sowie die Sicherheit genügen schon lange nicht mehr den geforderten Sicherheitsstandards. Deshalb wurde vom Bauauschuß am 13. Dezember 2005 ein umfangreiches Sanierungskonzept verabschiedet. Man hat sich entschlossen, am bestehenden Haus festzuhalten und keinen Neubau ins Auge zu fassen. Eine Rolle spielte dabei auch die günstige Lage.

Sanierung des Feuerwehrhauses

Was lange währt, wird endlich gut?

Den Stand der Sanierung finden Sie hier!


So sah es vor Beginn der Sanierung aus:

Schlauchpflege, derzeit werden in Halle 1 in einem großen Trog die Schläuche eingeweicht und dann mittels einer elektrischen Bürste gereinigt. Anschließend muss ein Feuerwehrmann in den Schlauchturm hochsteigen und die Schläuche per Hand aufhängen. Dies birgt sehr große Gefahren, sowohl für den der hoch muss, als auch für den, der unten die Schläuche einhängen muss und dadurch sich unter hängenden Lasten aufhält. Aus sicherheitstechnischen Aspekten her gesehen gar nicht mehr zulässig. Moderne Systeme ermöglichen eine nahezu gefahrlose Reinigung und Trocknung und würden sogar den Schlauchturm überflüssig machen.

Abgasabsaugung. Da in den Hallen auch Werkbänke, Umkleiden, Schlauchwäsche, ... vorhanden sind, muss eine Abgasabsauganlage eingebaut werden. Gerade beim Anlassen der Motoren entstehen krebserregende Dieselmotoremissionen. Eine Tatsache, die man niemanden zumuten sollte.

Betonsanierung. Mehr als 30 Jahre hinterlassen am Beton Ihre Spuren. Eine baldige Betonsanierung ist unumgänglich. Ebenso die Dachsanierung, durch das schon seit Jahren das Wasser eindringt und wodurch die Substanz des Betons weiter geschwächt wird.



Hier nun die schönen Bilder, es war ja nicht alles schlecht...

Eingang Der Eingangsbereich links neben den Hallen.

Die Wand zieren von Felix Müller geschaffene Holz-Skulpturen, das obere davon ist unser Vereinslogo.

Logos am Haus
6 Hallen Die sechs Fahrzeughallen, die von vorne nach hinten wie folgt belegt sind:
1. MZF
2. TLF 16/25
3. LF 16/12
4. Umkleiden
5. AL 16-4 und Materiallager
6. ÖHOWA und Materiallager

Der Schlachturm auf der Rückseite des Gebäudes. Links die Fahrzeughallen, rechts das Gebäude mit den Schulungsräumen. Im oberen Stockwerk befindet sich der sog. Jugendraum, der jedoch meistens von anderen Vereinen benutzt wird.

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haus_garten.jpg (25821 Byte) Unser "Feuerwehrgärtchen", lädt ein zu geselligen Stunden nach getaner Arbeit.

Die Rückansicht des Feuerwehrhauses; inzwischen schon schön eingewachsen. Davor ist der Parkplatz für Feuerwehrmitglieder.

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Treppenhaus Gleich nach dem Eingang gelangt man in das Treppenhaus. Die Treppe führt hoch in die Hausmeisterwohnung. Links befindet sich der Eingang zum Büro, rechts hinten der Eingang in den Schulungsraum, links hinten die sanitären Einrichtungen. Noch vor dem Eingang befindet sich unsere Küche.

Der große Lehrsaal bietet fast 80 Mann Platz und ist mit allem ausgestattet, was für den Feuerwehrunterricht benötigt wird. Leinwand, Dia- und Overheadprojektor, Beamer sowie Fernsehapparat und Video.

Schulungsraum