+++ Einsatzmeldung +++

Einsatz: Keller unter Wasser

Datum: 07.07.2018, 00.45 Uhr

Ort: Neunkirchen, unterer Grenzweg

Details: 

Manche der Kameraden kamen gerade erschöpft vom Einsatz aus Heroldsbach nach Hause, standen bereits unter der Dusche, als schon wieder wegen Wasser im Keller alarmiert wurde. Diesmal mit der Meldung aus Spülmaschine komme Wasser. Aufgrund dieser Meldung ging man erst von einer "Pfütze" aus. An der Einsatzstelle stellte sich dann heraus, dass das ganze Haus stromlos war. Mit Taschenlampen konnte dann in der Küche im EG Ein starker Wasseraustritt unter der Spüle festgestellt werden. Dort war der Wasserschlauch der Spülmaschine geplatzt. Durch das Abdrehen des Absperrhahns konnte konnte dies jedoch schnell gestoppt werden.

Doch leider war der Einsatz damit nicht beendet.

Ein Blick in den Keller brachte die Ernüchterung, dass der Einsatz wohl länger dauern würde, denn im Treppenhaus konnte man sehen, dass der Keller ca. 1m unter Wasser stand. Es stellte sich heraus, dass die Bewohner vier Wochen im Urlaub waren und das Wasser wohl schon länger lief. Deshalb wurden die gerade gesäuberten Pumpen wieder zum Einsatz beordert. In der Zwischenzeit wurde eine weitere Erkundung durchgeführt. Das Haus war in Hanglage gebaut und der Keller war bewohnt und auch ebenerdig begehbar. Eine Terassentür im Keller konnte ausfindig gemacht werden und da sah man dann, dass der Keller bewohnt, möbliert und wie ein Aquarium vollgelaufen war. Es wurde entschieden, den Versuch zu unternehmen die Terassentür von innen zu öffnen um das Wasser abfliesen zu lassen. Ausgestattet mit Wathosen gingen zwei Kameraden in den Keller und schafften es die Türe zu öffen, so dass der Großteil des Wasser abfliesen konnte.

Dennoch mussten weitere etwas tiefer liegende Räume ausgepumpt werden, wie z.B. der Heizungsraum und insbesondere die Ölkammer, wo nur Wasser eingetrungen war, aber zum Glück kein Öl auslief. Am schlimmsten jedoch gestalltete sich das Abpumpen in der Vorratskammer. Da der Strom schon mehrere Tage/Wochen ausgefallen war, fingen die Lebensmittel im Kühl- und Gefrierschrank das Verwesen an, was einen sehr "leckeren" Geruch zur folge hatte, der einigen Kameraden sehr auf den Magen schlug.

Nachdem alles Wasser abgepumpt und abgesaugt werden konnte wurde auch noch die Stromversorgung wieder teilweise hergestellt. So konnte die Einsatzstelle nach ca. 4h wieder verlassen werden. So ging für einige Kameraden ein 10-stündiger Einsatz zu Ende. Muss man nicht so oft haben... :-(

 

Fahrzeuge:

11/1, MZF
56/1, GW-L2
40/1, LF 16/12

 

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